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Wie du den Touristenfallen in Hurghada entgehst!

Wo sich viele Touristen auf engen Raum bewegen, sind Betrüger und Diebe nicht weit. Das ist auch in Hurghada nicht anders, viele Trickbetrüger haben sich einige Sachen einfallen lassen um Touristen das Geld aus den Taschen zu ziehen. Das muss nicht sein und desto mehr Personen wissen worauf man sich in Hurghada gefasst machen muss, desto weniger Chancen haben Betrüger! Hoffentlich!

kamelreiten in hurghada

Kamelreiten in Hurghada - Nur eine Touristenfalle

1. Multilinguale Verkäufer. Wer in Hurghada an einer Straße entlang spaziert und auf der Suche nach Geschenken ist, wird schnell merken, dass die Straßenverkäufer 1. sehr kommunikativ sind und 2. sämtliche gängige Fremdsprachen beherrschen. Am besten fährt man wenn man sich – wie immer im Leben – dumm stellt und keine Fremdsprache spricht. Tschechisch ist in Ägypten nicht üblich und somit eine geeignete Sprache nervenden Verkaufsgesprächen zu entgehen. Dachte ich! In einem Shop im Zentrum von Hurghada traf ich auf einen fließend tschechisch sprechenden Ägypter. Eine knifflige Angelegenheit.

2. Kamelreiten – Autsch! Ein Kamel zu reiten ist eine tolle Sache. Wer es mag bei 32°C im Schatten durchgeschüttelt zu werden und keinen sonderlichen Wert auf sein Gesäß legt, der wird hier glücklich werden. An alle anderen: Überflüssig!

3. Listige Taxifahrer! Taxifahrer in Ägypten versuchen dich zu betrügen wo es nur geht. Entweder sie fahren dich zu einem Shop eines Freundes (also nicht wo du hin möchtest) oder beim Fahrtpreis. Da dieser Verhandlungssache ist, solltest du lieber darauf bestehen das Taxameter einschalten zu lassen.

4. Nicht mit Euro zahlen! Du kennst den tagesaktuellen Wechselkurs? Die Verkäufer auch! Jedoch wirst du nie einen Kurs bekommen, der dem tatsächlichen entspricht! Bei einem Kurs von €1 = 7,70 LE wird hier gemütlich auf €7 abgerundet. Vorsicht! Beharrlichkeit zahlt sich meistens dennoch aus!

5. Vorsicht bei “echten” Souvenirs! Billiges Papyrus und minderwertige Teppiche oder Statuen sind in Hurghada vorhanden wie Sand am ägyptischen Meer. Sei dir also bewusst, dass du kein Schnäppchen machst, sondern minderwertige Ware kaufst, die nicht in Ägypten sondern in China hergestellt wird. Wenn du mit dem Preis zufrieden bist, spricht dennoch nichts dagegen ein Souvenir zu kaufen.

6. Beduinendörfer, die keine sind! Die nomadisch lebenden Beduinen sind in den letzten Jahren zu einer Touristenattraktion geworden. Bei Ausflügen in die Wüste, werden gerne Dörfer anvisiert, die als Beduinenbehausungen verkauft werden. NOMADISCHE Dörfer, in denen “Häuser” aus Beton stehen? Es dürfte recht anstrengend sein weiter zu ziehen, wenn eine Wasserquelle versiegt ist. Alles nur Show!

7. Wer nicht handelt ist selber Schuld! Handeln ist in arabischen Ländern ein wahrer Volkssport und dies ist in Ägypten und Hurghada nicht anders. Oftmals wird es sogar als beleidigend angesehen, wenn nicht gehandelt wird.
Handeln einfach gemacht: Preis geben lassen! Dein Gegenangebot sollte unter der Hälfte des Ausganges sein. Wenn du Lust hast, bleibst du da stehen und bewegst dich preislich nicht mehr an den Verkäuferpreis heran. Wenn du rausgeschmissen wirst, dann besuche den nächsten Shop und versuche es auf ein Neues. Keine Angst, der Verkäufer möchte seinen billigen Schrott los werden!

Du hast noch andere Erfahrungen gemacht? Dann lass uns daran teilhaben!

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